Paul ist tot!

Ihr habt es sicherlich schon alle gehört: Paul, der Kraken ist tot! Am Ende des Jahres wäre er drei Jahre alt geworden. Nun ist er einem natürlichen Tod erlegen.

 

Die ganze Welt trauert um den kleinen Wahrsager, oder nein, nennen wir ihn Hellseher!!! Alle Ausgangsergebnisse der Deutschen zur Fussball-WM hat er richtig getippt und auch mit der Vorhersage des Endspiels lag er vollkommen richtig: Spanien wurde Weltmeister!

 

Während alle trauern, sieht einer dem Tod der Krake nicht so tragisch entgegen und hat das Ableben der Kraken mit Freude hingenommen: Diego Maradonna! Bei Twitter schrieb er: "Ich bin froh, dass Du von uns gegangen bist. Es war Deine Schuld, dass wir die WM verloren haben."

 

Deutschland hatte während der WM Argentinien 4:0 besiegt und das wusste auch Paul schon vorher. Maradonna wurde daraufhin entlassen.

 

In Spanien hingegen dürfte Paul ein Held geworden sein, wo er doch den Sieg der Spanier gegen Holland im Endspiel prophezeite. Dort bekam er sogar den Namen "Pulpo Paul" - seine Vorhersagen wurden zum medialen Großereignis.

 

Nun müssen sich die Besucher des "Sea Life" in Oberhausen allerdings mit einem Denkmal für den verstorbenen Kraken und einer DVD mit den besten und bewegendsten Momenten Pauls zufrieden geben.

 

R.I.P., Paul!

 


 

2 Kommentare 27.10.10 12:48, kommentieren

Werbung


Zeig mir die Sterne

Habt ihr euch nicht auch schonmal Gedanken darüber gemacht, welche Lebewesen, außer uns, es im Weltall noch so geben könnte? Ich darf eigentlich gar nicht anfangen darüber nachzudenken, davon bekomme ich Kopfschmerzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass etwas unendlich ist. Wie kann denn etwas kein Ende haben und wie sieht das aus?

 

Ich bin schon überzeugt davon, dass es noch viel intelligentere Lebewesen im All gibt. Leider werden wir es wahrscheinlich nie rausbekommen, zumindest nicht in den nächsten 30 Jahren.

 

Wissenschaftler der NASA haben erstmals eine Simulations der Verteilung von tausenden von Staubkörner in unserem Sonnensystem erstellt. Damit soll gezeigt werden, wie andere außerirdische Austronauten unser Sonnensystem sehen und ob sie neben unserer Sonne auch Planeten vermuten könnten. Das finde ich schon ziemlich abgefahren.

 

Generell interessiere ich mich für das Thema schon sehr. In der Schule hatte ich zwei Jahre Astronomie. Wäre ich nicht so ein Muffel in Physik gewesen und wäre mir die ganze Materie nicht zu schwer gewesen, dann hätte ich wahrscheinlich auch angefangen zu studieren. Dafür hatte ich aber zu großen Respekt vor der Schwierigkeit.

Um ein bisschen im Stoff zu bleiben, zumindest das, was noch aus der Schulzeit hängen geblieben ist, habe ich mir ein Teleskop gekauft. Doch zum Sterne beobachten kann man ja heutzutage auch ganz andere Dinge benutzen.

 

Apple hat eine neue App installiert, nennt sich Star Walk. Die App zeigt den Sternenhimmel genau so an, wie man ihn gerade vor sich sieht. Man muss sein iPhone nur auf den Stern fixieren, von dem man nähere Infos erhalten möchte.

 

Damit kann man dann doch zum kleinen Mini-Astronom werden

1 Kommentar 30.9.10 13:04, kommentieren

Naturwunder!

Letztens noch in einer Miniaturwelt und vorgestern 60 m unter der Erde, eingetaucht in die Zeit vor etwa 40 000 Jahren. Ich bin gestern aus Kroatien wiedergekommen. Das Wetter ließ zu wünschen übrig. Aus diesem Grund musste ich mich mit diversen Städteausflügen beschäftigen und war vorgestern zu Abwechslung mal an einem ganz anderen Ort.  In Baredine auf der Halbinsel Istrien gibt es ein Tropfsteinhöhle , die für Besucher zugänglich ist, allerdings nur bis 66 m. Reicht vollkommen aus, denn wenn man bedenkt, dass man in etwa 40 Minuten 66 m Abstieg und nochmals 66 m Aufstieg hat, dann ist das gleichzeitig auch eine gute sportliche Betätigung.

Wir wurden von einem Mann durch die Höhlen geführt, die 5 Säle umfasst und diverse "Skulpturen" enthält, die die Natur über mehrere tausend Jahre geformt hat. Stalaktiten und Stalakmiten "wachsen" etwa 1 mm in 10 Jahren!!!

Unglaublich, was Mutter Natur sich im Laufe der Evolution, gewissermaßen ihrer eigenen Geschichte, so ausgedacht hat. In der Tiefe gabs nicht nur "Steine" zu sehen, sondern auch Tiere. Weit unter der Erdoberfläche leben beispielsweise die Grottenolme , die (wenn sie es denn müssen) bis zu 6 Monaten ohne Nahrung und Trinken auskommen. Sie sind blind und besitzen keine Pigmentierung, sind also weiß und leben bis zu 70 Jahre.

Meine Kamera war am Ende der Führung jedenfalls überladen mit diversen Bildern von dem "Schneemann mit der Fakel", dem schiefen Turm von Pisa oder dem breiten Vorhang - alles "Skultpuren" aus Stein und Wasser, die solche Formen darstellten. Wer also auch mal Urlaub in Kroatien macht und in der Nähe von Baredine ist, der sollte sich dieses Naturwunder wirklich nicht entgehen lassen. Man sollte ein bisschen Schwindelfreiheit mitbringen, denn die Treppen sind teilweise sehr steil und die Sicht nach unten lässt tief einblicken  

1 Kommentar 15.9.10 10:54, kommentieren

Berlin - Maßstab 1:87

45 000 Bäume, 50 000 Figuren, 5900 Laternen und 1350 Häuser, 3 Tonnen Gips und vier Tonnen Holz - das ist die Miniaturwelt Berlin. In einer Zeitschrift habe ich gelesen, dass die Modellbauerin Sylvia Menelao in einem Team als einzige Frau eine Miniatur-Traumwelt rund um Eisbahnen und Schienen geschaffen hat - 6 Jahre lang. Berlin im Maßstab 1:87.Alles wirkt täuschend echt!

Ein IC rattert durch den Hauptbahnhof, ein Lastkrahn hebt einen Stahlträger und ein paar Giraffen zupfen genüsslich die Blätter von den Bäumen. 10 Meter weiter startet gerade eine Modellflugzeug. Seit 2004 befindet sich diese kleine Welt in den LOXX-Miniatur-Welten in Berlin. Und seit der Eröffnung baut als einzige Frau Sylvia Menelao die Hauptstadt in Miniformat nach. Alles soll zu sehen sein, auch der Eisbär Knut mit seinem Pfleger und auch doe Straße des 17. Juni im neuen Regierungsviertel. Man muss auf jeden Fall eine ruhige Hand haben, das wäre nichts für mich. Sogar kleine Miniplakate werden mit der Hand bemalt. Das findet dann später in einer Kleingartenkolonie seinen Platz.

Aus Plastik und Gips werden die Teile und Figuren gefertigt und sind nicht größer als zwei Zentimeter. Werkzeuge bilden dabei kleine Feilen, Pinzetten und Mini-Zangen. Manchmal ist sogar eine Lupe notwendig. Es reicht aber nicht nur Kreativität, sondern Voraussetzungen für diesen Job sind auch technisches und handwerkliches Verständnis. Ein Modellbauer muss sehr genau arbeiten. Jeder Pinselstrich muss sitzen und das erfordert auch sehr viel Geduld!!!

LOXX am Alex gehört mittlerweile mit einer Ausstellungsfläche von 3000 Quadratmetern zu einer der größten digitalgesteuerten Modelleisenbahnanlagen der Welt. Es verkehren täglich 410 Züge auf einer Gleislänge von 4,15 Kilometern. Gesteuert werden sie von einer PHS-Anlageüberwachung und 40 Computern.

1 Kommentar 13.8.10 18:24, kommentieren